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  Billard-Lexikon    
 
 

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14/1 endlos:
Spielart, bei der nach Punkten (je versenkte Kugel 1Punkt) mit Ansage gespielt wird.

  A   [ top ]

 
 

Abschlagwinkel:
Der Winkel, unter dem der Ball von der Bande abprallt. (Carambol)
Achter Ball (8-Ball):
Spielart beim Poolbillard, wobei ein Spieler die "Halben", und der andere Spieler die "Vollen" hat. Nach dem Abräumen der eigenen Kugeln muss zum Ende der Partie die schwarze "8" versenkt werden.
Anfangsstellung:
Feststehende Position der Bälle zu Beginn einer Partie.
Ansage:
Bei den Regeln 14.1 und 8-Ball müssen die Taschen, in die eine Kugel versenkt werden soll, vorher angesagt werden.
Anschieben:
Auch Billardieren, wenn man zugleich den Spielball und Ball II führt.
Anstoß:
Wird auch Bandenentscheid genannt und ist die erste Spielhandlung einer Partie. Mit der Hilfe des Anstoßes wird entschieden wer die Partie beginnt.
As:
Korrektes versenken der "9" direkt beim Anstoß (9-Ball)
Aufnahme:
Sie beginnt, wenn der Spieler nach den Regeln ans Spiel kommt und endet, wenn er ein Fehler macht bzw. die Partie beendet.
Ausspielen:
Modus zur Bestimmung des Spielers, der ein Spiel beginnt.

  B   [ top ]

 
 

Ball I:
Spielball, der mit dem Queue gestoßene Ball.
Ball II:
Der Ball der von Ball I zuerst getroffen wird.
Ball III:
Der von Ball I zuletzt getroffene Ball.
Bälle Pool:
Fachwort für die Kugeln. Beim Pool gibt es Halbe (gestreift) und Volle (einfarbig) Bälle. Standardgröße 57,2 mm.
Bälle Snooker:
Fachwort für die Kugeln. Beim Snooker gibt es rote und bunte Bälle mit verschiedener Wertigkeit. Standartgröße 52,5 mm.
Bande:
Spielfeldbegrenzung aus Hartgummi.
Bandenabschlag:
Bezeichnung der Art und Weise, wie der Ball von der Bande angenommen und wieder abgegeben wird. Der Bandenabschlag ist u. a. von der Qualität des Materials abhängig.
Bänker:
Die Objektkugel wird von der Weißen "über Bande" in Richtung Tasche getrieben.
Bock:
Als Bock oder Bockhand wird die Queueführung des dünneren Teiles durch oder über die Hand bezeichnet.
Break:
Eröffnungsstoß in den Pulk. Beim 14/1 werden die 14 versenkten Kugeln zur Spielfortsetzung wieder im Dreieck aufgebaut - auch der dann fällige Anstoß heißt Break.
Brücke:
Handhaltung bei der Führung des Queues.

  C   [ top ]

 
 

Carambol:
Weltweit verbreitete Form des Billardspiels bei der auf taschenlosen Billards mit dem Spielball zwei bzw. auch drei Bälle getroffen werden müssen.
Carambolage 1:
Berührung des Spielballes mit anderen Bällen.
Carambolage 2:
Im Carambil-Billard gilt eine Carambolage als erzielt wenn der Stoßball die beiden anderen Spielbälle regelrecht berührt hat.
Carotte:
Auch Abfahren, dem Gegner absichtlich schlechte Positionen hinterlassen.
Contreeffet:
Der Laufrichtung entgegengesetztes Effet.
Contre:
Auch Tusch, Einmischung eines Balles in den geplanten Stoßablauf.
Cue-Ball:
Bezeichnung für Spielball

  D   [ top ]

 
 

Dessin:
Die Stellung der Bälle vor dem Stoß und die sich daraus ergebende Lösung (Carambolage)
DBU:
Deutsche Billard Union - Dachverband der 16 Billard-Landesverbände, seit 1999 auch verantwortlich für den Snookersport.
Diamanten:
Ältere Bezeichnung für die in die Holzbanden eingelassenen Markierungen. Sie unterteilen die Längsbanden in acht und die Kurzen Banden in vier Abschnitte.
dick gespielter Ball:
Die Objektkugel wird von der Weißen nur wenig neben der Mitte (fast gerade) getroffen.
Disziplin:
Bezeichnung für die verschiedenen Spielarten (Freie Partie-Kadre-Einband-Dreiband).
Doppeltes KO-System:
Turnier mit Hoffnungsrunde, bei dem ein Spieler erst ausscheidet, wenn er 2mal verloren hat.
Double:
Carambolage mit einer Bande.
DPBB:
Deutscher Pool-Billard-Bund 1971 e.V.: Dachorganisation aller Poolvereine und Verbände in Deutschland.
Dreiband:
Spielart bei der vom Spielball mindestens 3 Banden berührt werden müssen ehe er caramboliert.
Dreieck:
Hilfsmittel, das zum Aufbau der Kugeln benutzt wird (8-Ball / 14.1 endlos).
dünn gespielter Ball:
Die Weiße trifft die Objektkugel weit außen am Rand.
Durchschnitt:
Wert, ermittelt aus der Zahl der erzielten Punkte, geteilt durch die Zahl der Aufnahmen (Carambolage).
Druckstoß:
Wenn der Spielball (weiß) mit der Pomeranze geschoben wird und länger Kontakt hat als bei einem entsprechenden Stoß, gilt als Foul.

  E   [ top ]

 
 

Effet:
Sammelbegriff für zusätzliche Drehungen (Rotationen) des Stoßballes, wie sie durch exzentrisches Treffen beim Stoß erzielt werden.
Einband:
Spielart, bei der vom Spielball mindestens eine Bande berührt werden muss, ehe er caramboliert.
Einstellung:
Konstellation der Bälle zueinander vor einem Stoß.
European Pocket Billard Federation:
Europäischer Pool-Billard-Verband. Dachverband aller Nationen in Europa. Gegründet am 3.11.1978.

  F   [ top ]

 
 

Fouls:
Unkorrekte Stöße oder Bewegungsabläufe.
Führungshand:
Hand, die die Spitze des Queues führt.

  G   [ top ]

 
 

Gesamtdurchschnitt:
In der Spielart 14.1-endlos ergeben die versenkten Kugeln, geteilt durch die benötigten Aufnahmen, den GD eines Spielers.
Gewinnspiele:
8- oder 9-Ball-Matches werden in der Regel auf 3,5,7 oder 9 Gewinnspiele ausgetragen. Das bedeutet, Gewinner einer Begegnung ist der Spieler, welcher zuerst die festgelegte Anzahl von Spielen für sich entschieden hat.

  H   [ top ]

 
 

Halbe:
Die gestreiften Kugeln beim Poolbillard ( 9-15 ) werden als "Halbe" bezeichnet.
Hochstoß:
Die Queuespitze trifft den Spielball über der Mitte.

  I   [ top ]

 
 

indirekter Stoß:
Spielball berührt mindestens eine Bande, bevor er caramboliert.
im Loch liegen:
Die zu versenkende Objektkugel liegt unmittelbar vor der Tasche.

  K   [ top ]

 
 

Karambolage:
siehe Carambolage
Kickser:
Abgleiten der Queuespitze vom Spielball.
Kopfstoß:
Sammelbegriff für alle mit geneigtem Queue gespielten Stöße. Das Queue wird schräg von oben geführt.
Kreide:
Die Pommeranze eines Queues wird gekreidet, damit der Spieler beim Stoß nicht abrutscht.
Kunststoß:
Nicht zweckmäßige aber attraktive und schwierige Lösung einer Stellung.

  M   [ top ]

 
 

Markierung des Tisches:
Alle Linien, die auf einem Pooltisch aufgezeichnet sind.
Maske:
Besondere Ballstellung, bei denen alle drei Bälle in einer Linie stehen (Caramolage).
miss:
Verfehlen einer Kugel.

  N   [ top ]

 
 

Nachläufer:
Bezeichnung für einen Spielball, der nachdem er die Objektkugel getroffen hat, dieser hinterher läuft. Das geschieht wenn zum Zeitpunkt der Karambolage mit der Farbigen der Spielball eine Vorwärtsrotation (durch das spielen des Spielballes [weiß] oberhalb der Kugelmitte) besitzt.
Nachstoß:
Hat der Spieler, der die Partie eröffnet hatte, das Ziel der Partie erreicht, steht dem Gegenspieler der Nachstoß zu, damit beide Spieler auf die gleiche Anzahl von Aufnahmen kommen. Dazu werden die Bälle auf die Anstoßposition gesetzt. Der Nachstoß gibt dem Spieler die Möglichkeit, ein Unentschieden zu erreichen. (Carambolage).
Neuner Ball (9-Ball):
Spielart mit den Kugeln 1 bis 9 , wobei die "9" der spielentscheidende Ball ist.
Numerische Gruppen:
Die eine Gruppe sind die "Vollen" (1-7) die anderen die "Halben" (9-15). Dazu die schwarze Kugel mit der Nummer 8.

  O   [ top ]

 
 

Objektball:
farbige Kugel, die in einer der sechs Taschen versenkt werden soll.

  P   [ top ]

 
 

Pique:
Steilstoß, der dem Spielball vorwiegend rückläufige Rotation vermittelt.
Pomeranze:
Das Queueleder auf der Spitze des Queues.
Pressball:
Position im Spiel, wobei der Spielball [weiß] im direkten Kontakt [press] mit einer farbigen Kugel oder der Bande liegt.

  Q   [ top ]

 
 

Queue:
(sprich: kö) Etwa 120 - 145 cm langer, meist aus Edelholz hergestellter Billard-Stock, der an der Spitze eine Pomeranze (Queueleder) hat.
Queue-Hilfe:
Im Fachjargon auch "Oma" genannt. Hilfe beim Spielen, wenn der Spielball [weiß] so ungünstig liegt, dass ein Spieler mit dem Queue allein nicht an ihn herankommt.

  R   [ top ]

 
 

Rhombus:
Hilfsmittel das zum Aufbau der Kugeln beim 9-Ball benutzt wird.
Rückläufer:
Bezeichnung für einen Spielball, der nachdem er die Objektkugel getroffen hat, seine Bewegungsrichtung ändert, und zurück läuft. Das geschieht wenn zum Zeitpunkt der Karambolage mit der Farbigen der Spielball eine Rückwärtsrotation (durch das spielen des Spielballes [weiß] unterhalb der Kugelmitte) besitzt.

  S   [ top ]

 
 

Schiedsrichter:
Leitet das Spiel und achtet auf die Einhaltung der Regeln.
Schnabel:
Teil des Queues vom Queueleder bis zum Bock.
Schnittball:
Ball, der vom Spielball (weiß) oder einer anderen Kugel nur seitlich getroffen (geschnitten) wurde.
Sicherheitsspiel:
Positionieren der weißen Kugel in eine schlechte Lage für den Gegner.
Snooker:
Variante des Billardspiels, bei dem auf übergroßen Tischen mit 15 verschiedenfarbigen Kugeln nach Punkten gespielt wird. Die Objektbälle müssen in einer genau vorgeschriebenen Reihenfolge versenkt werden. Sehr populär in Großbritannien und Asien findet diese Art des Billards auch in Deutschland immer mehr Anhänger.
Snookered:
Position des Spielballs beim Snooker, wenn der Spieler seinen nächsten Objektball nicht direkt anspielen kann. Er ist dann snookered.
Spielball:
Die mit dem Queue gestoßene Kugel [weiß], mit welcher der Objektball [farbig] angespielt wird. Der Spielball kann auch "Cue-Ball" oder nur "die Weiße" genannt werden.
Stellung am Tisch:
Die Körperhaltung ist mit das wichtigste beim Billard. Ein fester Stand, eine lockere Queue-Führung im Schwungarm und in der Führungshand sind unerlässlich. Der Oberkörper und das Gesicht sollten möglichst senkrecht zum Queue und die Kinnspitze sollte sich möglichst tief über dem Queue befinden.
Stellungsstoß:
Position, die eine Lösungsmöglichkeit beinhaltet, die neben der Carambolage eine enge Folgestellung ermöglicht.
Stoppball:
Der Stoppball ist der wichtigste und auch der schwierigste Stoß im Billard der so gespielt wird, dass der Spielball [weiß] nach der Karambolage mit der Farbigen unmittelbar zum Stillstand kommt. Um einen Stoppball zu spielen, muss man mit der Weißen die Farbige genau in dem Augenblick treffen, wenn die Weiße keine Vorwärts- oder Rückwärtsrotation besitzt. Liegen Weiße und Farbige nicht allzu weit auseinander, so gelingt mit einem festen Stoß bei dem man die Weiße genau in der Mitte anspielt ein Stoppball. Je weiter allerdings Farbige und Weiße auseinander liegen, umso fester müsste man die Weiße stoßen um eine Stoppball zu spielen, was bei Entfernungen von mehr als halber Tischlänge nicht mehr praktikabel ist. Bei größeren Abständen zwischen der Weißen und der Farbigen ist die Weiße unterhalb der Mitte anzuspielen. Je tiefer man die Weiße anspielt, umso leichter muss der Stoß ausgeführt werden und umgekehrt. Je größer der Abstand der Weißen zur Farbigen ist, umso tiefer muss man die Weiße anspielen und/oder umso fester muss der Stoß ausgeführt werden.

  T   [ top ]

 
 

Taschen:
6 Vertiefungen, die beim Poolbillard und Snooker in den Tisch eingelassen sind.
Technische Fouls:
Das absichtliche Anspielen einer gegnerischen Kugel mit dem Spielball, das Versenken des Spielballs, das Berühren einer Kugel mit der Kleidung etc. wird als ein technisches Foul angesehen.
Touchieren:
Das "unbeabsichtigte" Berühren der Bälle.
Treffpunkt:
Jener Punkt am Ball 2 bzw. Ball 3, an dem dieser vom Ball 1 getroffen wird (Carambolage) oder beim Poolbillard gleichzusetzen mit Stoßpunkt.

  U   [ top ]

 
 

Unsportliches Verhalten:
Ein absichtliches Foul, das nicht als technisches Foul angesehen werden kann, wird als unsportliches Verhalten gewertet und mit dem Verlust der ganzen Partie geahndet.

  V   [ top ]

 
 

Versenken:
Begriff für das Einlochen der Kugeln.
Volle:
Die einfarbigen Kugeln beim Poolbillard ( 1-7 ) werden als "Volle" bezeichnet.
Vorschwingungen:
Zwei- oder dreimal wiederholte Auftaktbewegungen vor dem eigentlichen Stoß. Sie sollen stets gleichmäßig erfolgen.
Visierlinie des Auges:
Beim Versenken einer Kugel soll das Gesicht tief über dem Queue liegen, die Augen gehen über die Queue-Spitze und dem Spielball zur Zielkugel. Im Moment des Stoßes sollen die Augen den Treffpunkt auf der Zielkugel anvisieren.

  W   [ top ]

 
 

WPBA:
Wold-Pool-Billard-Association: Pool-Billard-Weltverband, gegründet 1987.

  Z   [ top ]

 
 

Zielkugel:
Objektball, welcher mit dem Spielball [weiß] angespielt wird.

 
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